Animauzine, militer pour les animaux
31 août 2008
Par Animauzine Seb
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Solidarité avec les militants autrichiens en prison

31/08/08

Nouvelles de l’affaire autrichienne au 31 août 2008

Présentation et résumé des épisodes précédents sur L214 : http://www.l214.com/solidarite-autriche

1) Un militant emprisonné des droits des animaux candidat aux élections de septembre sur la liste des Verts

Après que Martin Balluch ait passé 100 jours en détention préventive sans charges ni preuves à son encontre, le leader des Verts autrichiens, Alexander van der Bellen, lui a rendu visite en prison et l’a invité à se présenter comme candidat indépendant sur la liste des Verts aux prochaines élections du 28 septembre.

Balluch sera élu au congrès des Verts le 7 septembre. Van der Bellen a déclaré à un journal autrichien : « J’ai invité Balluch à se présenter comme candidat du parti des Verts, il sera placé haut sur la liste des candidats. » Il a poursuivi : « Cet intellectuel doué d’une pensée d’une acuité incroyable est maintenant en prison depuis 100 jours. On a largement franchi la ligne blanche de l’inadmissible dans l’usage de cette loi mafieuse. »

Sur ORF [télévision autrichienne], Van der Bellen a présenté la candidature de Balluch comme « un hommage au travail des organisations non gouvernementales. »

Sources :

- ORF

- Article paru dans Der Standard le 30 août 2008 (texte allemand reproduit au bas de ce message)

2) A découvrir sur le liste de VGT, une lettre d’Elmar (en anglais) qui raconte sa vie en prison Elmar est un étudiant détenu pour le seul "crime" d’encryptage de messages électroniques.

3) Journée de solidarité du 5 septembre. En France, des manifestations sont prévues à Strasbourg (contact( at )l214.com), Montpellier (clam34( at )gmail.com), Paris (contact( at )droitsdesanimaux.net), Rennes (contact( at )droitsdesanimaux.net), Lyon (chocolatvegan( at )yahoo.fr). Par ailleurs, des personnes feront des distributions de tracts à Montluçon, Clermont, Charleville-Mézières.


Tierschützer auf grüner Parlamentsliste

zurück Einer der zehn Tierschützer, die seit mehr als 100 Tagen in Untersuchungshaft sitzen, kandidiert für die Grünen bei den Nationalratswahlen.

Bundessprecher Alexander Van der Bellen bestätigt in der Samstag-Ausgabe der "Kleinen Zeitung", dass Martin Balluch, der Obmann des Vereins gegen Tierfabriken, für die Grünen antritt. Balluch sitzt seit Ende Mai wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Organisation in U-Haft.

Van der Bellen bezeichnete die Kandidatur als "Ausdruck der Wertschätzung gegenüber der Arbeit von Nichtregierungsorganisationen". Balluch werde an "sichtbarer Stelle", auf einem Platz unter den ersten 15, gereiht. Die Staatsanwaltschaft wirft den Tierschützern vor, in den letzten acht Jahren mehrere Brand- und Buttersäureanschläge gegen Filialen von Bekleidungshandelsketten verübt zu haben.


Der Standard 30.08.08 Kampf um Grüne Listenplätze : Peter Pilz droht mit Rückzug

Wien - Alexander Van der Bellen war vergangene Woche im Gefängnis. Der Grünen-Chef hat gemeinsam mit der Noch-Abgeordneten Brigid Weinzinger den inhaftierten Tierschützer Martin Balluch besucht. Ergebnis der Visite in der Untersuchungshaft : Balluch, Obmann des Vereins gegen Tierfabriken, wird bei den Grünen für die Nationalratswahlen antreten.

"Ich habe Balluch eingeladen, bei uns zu kandidieren", sagt Van der Bellen im Gespräch mit dem Standard. "Ich werde mich dafür einsetzen, dass Balluch an sichtbarer Stelle antritt." Sichtbar heißt für Van der Bellen unter den ersten 15 auf der Bundesliste, das heißt aber noch nicht wählbar. Van der Bellen schätzt an Balluch, dass dieser ein "unglaublicher präziser Denker, ein Intellektueller reinsten Wassers" sei. Dass der studierte Astrophysiker und Philosoph seit mehr als hundert Tagen in Haft sitzt und dass der Mafia-Paragraf gegen Tierschützer eingesetzt wird, ist für Van der Bellen "vollkommen jenseits des Zulässigen". Der Grünen-Chef ist 2005 auf Balluch aufmerksam geworden, als dessen Buch "Die Kontinuität von Bewusstsein. Das wissenschaftliche Argument für Tierrechte" erschien. "Noch bin ich kein Vegetarier", sagt Van der Bellen, "aber der Keim des Zweifels ist schon gesät."

Pilz droht mit Rückzug

Balluchs Kandidatur ist nur ein Signal, tatsächlich hat er keine Chance auf ein Mandat. Um eine solche Chance müssen sich aber auch drei Abgeordnete bemühen : Peter Pilz, Karl Öllinger und Bruno Rossmann rittern um nur zwei aussichtsreiche Plätze auf der Bundesliste. Pilz wird sich für den vierten Platz auf der Bundesliste bewerben. Und kündigt seinen Abgang aus der Politik an, sollte er von den Delegierten nicht auf Platz vier gewählt werden. Um ein Kampfmandat will er sich nicht bemühen. Auf Platz eins der Liste kandidiert Van der Bellen, auf Platz zwei Eva Glawischnig. Für Platz drei wäre Bundesgeschäftsführerin Michaela Sburny vorgesehen, hier könnte es mit einer Quereinsteigerin aber noch eine Überraschung geben. (Michael Völker, DER STANDARD, Printausgabe, 30.8.2008)

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